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SELBSTBESTIMMTES LEBEN FÜR BEHINDERTE
Viele denken, eine derartige Einschränkung der eigenen Privatsphäre und Alltäglichkeit gehöre zu einer Körperbehinderung dazu. Doch das muss nicht so sein. Mit persönlicher Assistenz können auch Personen, die auf umfangreiche Hilfen angewiesen sind, über sich selbst bestimmen und am öffentlichen Leben teilnehmen. VON ANFANG AN GEGEN AUSGRENZUNGZentrales Anliegen unseres Vereins "ambulante dienste e.V." ist es, behinderten Menschen ein selbstbestimmtes und selbstverantwortetes Leben zu ermöglichen. Der 1981 von Behinderten initiierte gemeinnützige Verein beschäftigt inzwischen fast 500 Personen. Deren Aufgabe ist es, den ca. 80 KundInnen - sie werden bei uns AssistenznehmerInnen genannt - die Assistenz zu erbringen, die sie benötigen, um ihre Belange nach ihren eigenen Maßgaben umzusetzen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Der e.V. ist damit einer der größten Dienstleister in diesem Bereich in der Bundesrepublik. Zudem engagiert sich unser Verein über Themen der Selbstbestimmung und Assistenz hinaus allgemein behindertenpolitisch. Der Verein hat zur Zeit ungefähr 160 Mitglieder. Es amtiert ein dreiköpfiger Vorstand. Die zweimal jährlich zusammentretende Mitgliederversammlung ist das höchste Beschlussorgan des Vereins. Die Mitglieder sind die entscheidenden Träger der behindertenpolitischen Grundsätze. Behinderte Menschen genießen besondere Einflussrechte und arbeiten in Verein und Organisation an maßgeblicher Stelle mit. Zwei Vorstandsmitglieder sind selbst Assistenznehmer. Die AssistenznehmerInnenvertretung hat innerhalb des Vereins und innerhalb des Betriebes weitgehende Informations-, Mitsprache- und Vetorechte.
Letzte Aktualisierung: 16.11.2004
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